Ad-hoc-Abholung und Rückholung im Direktversand
Der DPD Direktversand bildet neben normalen Sendungen zwei Abholvarianten ab. Entscheidend ist, wo DPD abholt und welches Ergebnis zurückkommt.
DPD holt zusätzliche Pakete beim Absender der Sendung ab. Der Vorgang ist eine normale Sendung mit zusätzlichem Abholauftrag. Business Central erhält eine DPD-Sendungsnummer und ein Label.
DPD holt beim Kunden bzw. an der Abholadresse ab und transportiert zum Empfänger, meist Ihrem Retourenlager. DPD erstellt den Paketschein im abholenden Depot. Business Central erhält deshalb eine DPD-Referenz, aber kein eigenes Label.
Gemeinsame Vorbereitung
Ad-hoc-Abholung
Abholort ist automatisch der Absender.
Ein Versandlabel wird erzeugt.
Verwenden Sie diese Variante, wenn DPD zusätzlich am eigenen Versandstandort abholen soll.
Rückholung (Collection Request)
Aktivieren Sie Rückholung (Collection Request).
Erfassen Sie unter Rückholung die vollständige Abholadresse des Kunden: Name, Straße, Hausnummer, PLZ, Ort, Land und bei Bedarf Telefon.
Der Empfänger ist das Ziel der Rückholung, typischerweise das Retourenlager.
Eine Paketshop-Zustellung ist bei Rückholung nicht zulässig.
Nach erfolgreicher Anlage erscheint die DPD-Referenz. Ein Etikett kann und soll nicht heruntergeladen werden.
Eine DPD-Referenz ohne Label ist bei einer Rückholung das erwartete Ergebnis und kein Fehler.
Abgrenzung zur Retoure
Eine klassische Retoure erzeugt ein Rücksendeetikett, das dem Kunden bereitgestellt wird. Eine Rückholung beauftragt DPD dagegen aktiv mit der Abholung beim Kunden.
Weiter: Direktversand, Retoure, Depot-Konten.
