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Parcel-DE-Labelprozess

Einstieg

SOUDHL API Management.GenerateLabel erkennt anhand der Konfiguration, dass Parcel DE aktiv ist, und ruft den lokalen Parcel-Pfad auf.

Ablauf

  1. SOUDHL Configuration laden.

  2. Empfänger über SOUDHL Package Recipient Mgt.ResolveAndSnapshot aktualisieren. Dabei wird OnAfterSnapshotFromSalesHeader vor dem Persistieren ausgelöst.

  3. Repräsentativen Verkaufsauftrag bestimmen.

  4. OnBeforeGenerateLabel mit IsExpress = false auslösen.

  5. Zollroute prüfen und gegebenenfalls Zolldaten vervollständigen.

  6. Box und normalisierte Paketabmessungen laden.

  7. Gewicht, Weight UOM und Uploadstatus validieren.

  8. Absender und Empfänger auf DHL-Feldlängen begrenzen.

  9. Parcel-Produkt und 14-stellige Abrechnungsnummer ermitteln.

  10. Request mit Profil und Shipment erzeugen.

  11. OnBeforeSendParcelDEShipmentRequest auslösen.

  12. Request serialisieren, OAuth-Token beziehen und den Parcel-DE-Order-Endpunkt aufrufen.

  13. Response validieren und Sendungsnummer, Routingcode, Label und optional CN23 speichern.

  14. Tracking auf die Quellaufträge zurückschreiben; je Auftrag folgt OnAfterUpdateTrackingOnSourceOrder.

  15. Labelbild erzeugen, Paket als hochgeladen markieren und speichern.

  16. Labelerfolg committen; danach optional Kartonbestand buchen.

  17. OnAfterGenerateLabel mit Success = true auslösen. Jeder Fehlerrückgabepfad von GenerateLabel löst dasselbe Event mit Success = false aus.

Request-Bereiche

Der Request enthält fachlich:

  • profile

  • shipments[]

  • Produkt und Billing Number

  • Referenznummer

  • Shipper oder Shipper Reference

  • Consignee

  • Abmessungen und Gewicht

  • optional customs

Die konkrete Serialisierung ist Implementierungsdetail. Subscriber dürfen über OnBeforeSendParcelDEShipmentRequest dokumentierte Parcel-DE-Felder ergänzen, Pflichtknoten aber nicht entfernen.

Abrechnungsnummer

Die Parcel-Billing-Nummer wird aus drei Bestandteilen aufgebaut:

  1. EKP mit zehn Zeichen aus Package, Default Billing Number oder Konfiguration,

  2. numerischer Produktanteil aus der Billing Map,

  3. zweistelliger Service Type.

Das Ergebnis muss exakt 14 Zeichen lang sein.

Länder

Parcel DE erwartet Alpha-3-Ländercodes. Die Auflösung erfolgt aus:

  1. bereits dreistelligem Code,

  2. Country/Region."SOUDHL Country Code",

  3. eingebauter ISO-2-zu-ISO-3-Map.

Fehlt eine Zuordnung, wird die Labelerzeugung mit einem Fehler beendet.

Response

Aus items[] werden verarbeitet:

  • shipmentNo

  • routingCode

  • label.b64

  • label.printFormat

  • optional customsDoc.b64

Validierungsfehler werden aus validationMessages in ExtraMessage übernommen.

Transaktionsverhalten

Ein erfolgreiches DHL-Label wird vor der optionalen Kartonbestandsbuchung committet. Ein Inventurfehler liefert deshalb eine Warnung, rollt das Label aber nicht zurück. OnAfterGenerateLabel mit Success = true läuft nach diesem Commit(). Ein Fehler im After-Subscriber rollt das Label nicht zurück.

Erweiterungsgrenze

Externe Apps steuern Parcel DE über Setup, Paketdaten, Box, Billing Number, Zolldaten und die dokumentierten Events. Low-Level-Token- oder POST-Methoden und eine eigene Request-Nachbildung sind nicht Teil des unterstützten Vertrags.