For the complete documentation index, see llms.txt. This page is also available as Markdown.

Kompatibilität und Supportgrenzen

Aktueller Vertragsstand

  • DHL Connector: 25.23.0.0

  • App-ID: 9d801b56-1d24-42d4-a98b-5663f28bdb4f

  • Publisher: Solutioo

  • Application: mindestens 24.0.0.0

  • Runtime: mindestens 13.0

  • Objektbereich des Connectors: 72242951 bis 72242991

Für neue Integrationen soll grundsätzlich die aktuelle freigegebene Connector-Version als Mindestversion eingetragen werden.

Funktionsbezogene Mindeststände

  • 25.12.0.0: DHL Express und UI-Override-Integration

  • 25.13.0.0: Dokumenttyp, Warenausgangspakete und Empfänger-Snapshots

  • 25.17.0.0: öffentlicher lokaler Rate Provider

  • 25.19.0.0: öffentliche Packing-Codeunit mit Paketmodi und Berechnungshelfern

  • 25.20.0.0: paketbezogene Abmessungen, aktualisierte Empfänger und Kartonbestandsbuchung

  • 25.21.0.0: zentrale Dimensions- und Gewichtseinheiten der DHL-Konfiguration

  • 25.22.0.0: automatische Zuordnung von Auftragspaketen zu gebuchten Verkaufslieferungen

  • 25.23.0.0: additive Before-/After-Integration Events für Packing, Empfänger, Label und Rate

Diese Liste dient zur Orientierung. Eine Consumer-App sollte nicht mehrere alte Feature-Floors kombinieren, sondern auf die aktuelle Version zielen.

Was als stabil gilt

Als unterstützt gelten nur:

  • die auf der Seite Unterstützte AL-Schnittstellen aufgeführten Methoden,

  • die dokumentierten Integration Events inklusive der additiven Events aus 25.23.0.0,

  • die beschriebenen Core-Tabellen und Enums für die angegebenen Zwecke,

  • additive Felder oder Enum-Werte, sofern sie die bestehende Signatur nicht brechen.

Bestehende Events aus 25.12 behalten Signatur und Timing. Neue Events sind additiv: ohne Subscriber ändert sich das Laufzeitverhalten nicht.

Solutioo prüft veröffentlichte Versionen gegen die AppSource-Kompatibilitätsbaseline. Dennoch sollte jede Consumer-App vor einem Connector-Update neu kompiliert und in einer Sandbox getestet werden.

Was nicht als stabil gilt

Nicht vom Integrationsvertrag umfasst sind:

  • Methoden, die nur aufgrund des derzeitigen Standardzugriffs öffentlich erscheinen,

  • Secret-, Token-, Authentifizierungs- und Low-Level-HTTP-Methoden,

  • konkrete interne URLs, Header oder Request-Builder,

  • Installations-, Upgrade- und Migrationscodeunits,

  • Seiten-Control-Namen und Layoutdetails,

  • direkte Inserts, Deletes oder unkoordinierte Modifies auf Connector-Tabellen,

  • interne Tarif-, Billing- und Posting-Hilfslogik außerhalb der dokumentierten Facades.

Bekannte Einschränkungen in 25.23.0.0

  • OnBeforeSendShipmentRequest wird nur für Express ausgelöst.

  • OnBeforeSendParcelDEShipmentRequest ist der symmetrische Parcel-DE-Hook.

  • Beide Request-Hooks übergeben das Frontend-JsonObject und koppeln Subscriber an dokumentierte Carrier-Felder.

  • Die Download-Methoden benötigen eine interaktive Business-Central-Sitzung.

  • GenerateLabel setzt nach erfolgreicher DHL-Antwort eine Transaktionsgrenze. OnAfterGenerateLabel mit Success = true läuft nach diesem Commit().

  • Direkte Zugriffe auf Package Header und Package Line erfordern genaue Kenntnis des Einheiten- und Snapshot-Vertrags.

  • Es gibt kein IsHandled. Subscriber können den Standardablauf nicht ersetzen, nur anreichern oder abbrechen.

Quellcode und Symbole

Externe Entwickler erhalten das kompilierte App-Paket beziehungsweise Symbole des installierten Connectors. Die Symbolbereitstellung enthält keine AL-Quelldateien. Der Entwickler kann damit öffentliche Objekte referenzieren und kompilieren.

Ein möglicher Debug-Zugriff ist keine zugesagte Integrationsfunktion und darf nicht zur Ermittlung oder Nutzung undokumentierter Implementierungsdetails verwendet werden.

Vorgehen bei fehlenden Hooks

Eine Anfrage für einen neuen Erweiterungspunkt sollte enthalten:

  1. den fachlichen Anwendungsfall,

  2. den betroffenen Prozess und Zeitpunkt,

  3. benötigte Eingaben und veränderbare Ergebnisse,

  4. gewünschtes Verhalten bei Fehlern,

  5. Parcel DE, Express oder beide Services,

  6. Anforderungen an Background Sessions und UI-Freiheit.

Bevorzugt werden fachliche Events mit stabilen Parametern statt Events, die komplette Transport-JSONs offenlegen.

Update-Checkliste für Consumer-Apps

Vor Freigabe mit einer neuen DHL-Version:

  • Symbole neu laden,

  • Consumer-App ohne Warnungsunterdrückung kompilieren,

  • Paketerzeugung für alle verwendeten Packing-Modi testen,

  • Parcel-DE- und/oder Express-Label in der Sandbox erzeugen,

  • Event Subscriber ausführen und das Ergebnis prüfen,

  • Berechtigungen mit einem Nicht-SUPER-Benutzer testen,

  • Hintergrund- und Posting-Prozesse separat prüfen,

  • Entwickler-Changelog auf geänderte Signaturen und Verhaltenshinweise prüfen.