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Unterstützte AL-Schnittstellen

Nur die auf dieser Seite aufgeführten Methoden gelten für Version 25.23.0.0 als dokumentierter Integrationsvertrag. Weitere öffentliche Symbole können Implementierungsdetails sein und sich ohne Integrationszusage ändern.

Die additiven Integration Events aus 25.23.0.0 gehören zum unterstützten Vertrag. Ihre Signaturen und das Timing stehen auf der Seite Integration Events.

Codeunit 72242952 SOUDHL API Management

Service erkennen

procedure IsExpress(): Boolean

Liefert true, wenn die DHL-Konfiguration den Service Express verwendet. Bei fehlender Konfiguration wird false geliefert.

Label erzeugen

procedure GenerateLabel(
    SOUDHLPackageHeaderRecord: Record "SOUDHL Package Header";
    var ExtraMessage: Text): Boolean

Die Methode wählt automatisch Parcel DE oder Express, aktualisiert Empfängerdaten, validiert das Paket, ruft DHL auf und speichert Label sowie Sendungsnummer.

Wichtige Laufzeiteigenschaften:

  • true bedeutet, dass DHL das Label erfolgreich erstellt hat.

  • Bei false enthält ExtraMessage nach Möglichkeit die Fehlerbeschreibung.

  • Auch bei true kann ExtraMessage eine nachgelagerte Warnung enthalten, etwa zur optionalen Kartonbestandsbuchung.

  • Nach einem erfolgreichen Aufruf sollte der Consumer den Paketdatensatz erneut lesen.

  • Die Methode führt nach erfolgreicher externer Labelerzeugung einen Commit() aus. Aufrufer dürfen daher keine atomare Transaktion über den Labelaufruf hinweg voraussetzen.

  • Vor Zoll- und Request-Verarbeitung wird OnBeforeGenerateLabel ausgelöst. Am Ende jedes Pfads folgt OnAfterGenerateLabel.

Express-Preis abrufen

Diese Methode verwendet den MyDHL-Endpoint /rates und ist nur bei DHL Express verfügbar. Abmessungen werden in Zentimetern und Gewicht in Kilogramm übergeben. Ein leerer Product Code verwendet den Standardcode des Connectors.

OnBeforeGetRate kann die fachlichen Eingaben ändern. OnAfterGetRate läuft auf jedem Rückgabepfad. Die öffentliche Signatur von GetRate bleibt unverändert.

Dokumente herunterladen

Diese Methoden starten einen Client-Download und sind nur für interaktive Sitzungen geeignet. Für Hintergrundprozesse sollte ein eigener, mit Solutioo abgestimmter Stream- oder Export-Hook verwendet werden.

Codeunit 72242980 SOUDHL Packing Mgt

Pakete erzeugen

  • FixedPackageCount = 0 aktiviert die automatische Ermittlung.

  • Ein Wert größer 0 fordert genau diese Anzahl an, sofern Gewichts-, Dimensions- und Mengenlimits eingehalten werden können.

  • Bereits hochgeladene Pakete bleiben erhalten.

  • Nicht hochgeladene Auftragspakete werden bei einer neuen Ermittlung neu aufgebaut.

  • Ungültige oder nicht passende Einheiten führen zu einem AL-Fehler, bevor neue Pakete angelegt werden.

  • OnBeforeCreatePackages läuft nach der Standardauflösung von Box und Mode. Pro Paket folgen OnBeforePackageHeaderInsert und OnAfterPackageCreated, danach OnAfterCreatePackages.

Unterstützte Berechnungshelfer

ClearExistingPackages löscht nur nicht hochgeladene Pakete des Dokumenttyps Verkaufsauftrag. Vor dem Aufruf muss geprüft werden, dass dieses Verhalten fachlich gewünscht ist.

Codeunit 72242972 SOUDHL Rate Provider

Der Rate Provider berechnet Preise aus den im Connector importierten Tariftabellen. Er führt keinen Live-DHL-Aufruf aus.

Bei Erfolg enthält der temporäre Result Buffer Basispreis, Zuschläge und Zusammenfassung. Bei Fehlern werden ErrorCode und ErrorText gesetzt.

Codeunit 72242962 SOUDHL Express Helper

Diese Methoden dürfen für die Auswahl eines Express-Produktcodes verwendet werden.

Ergänzende High-Level-Objekte

Folgende Objekte sind öffentlich erreichbar, sollten aber nur nach Abstimmung verwendet werden:

  • SOUDHL Package Recipient Mgt für Empfänger-Snapshots und Quellaufträge

  • SOUDHL Customs Mgt für Zollprüfung und Zolldaten

  • SOUDHL Sales Shipment Mgt für die Zuordnung offener Auftragspakete zu gebuchten Verkaufslieferungen

  • SOUDHL Box Inventory Mgt für die optionale Kartonbestandsbuchung

Ihre Verwendung koppelt die Consumer-App stärker an das interne Datenmodell. Die Recipient-Events OnAfterSnapshotFromSalesHeader und OnAfterUpdateTrackingOnSourceOrder sind der bevorzugte Erweiterungspunkt vor direkten Tabellenwrites.

Nicht unterstützte Aufrufe

Nicht als Integrationsvertrag unterstützt werden insbesondere:

  • GenerateToken

  • CallPostAPI

  • GetErrorDetail

  • BaseUrl

  • ConvertPdfLabelToJpgAndStore

  • die komplette Codeunit SOUDHL Secret Mgt

  • Installations-, Upgrade-, Import- und interne Posting-Codeunits

  • direkte Verwendung interner HTTP-, Token-, JSON- oder Credential-Logik

Diese Symbole dürfen auch dann nicht verwendet werden, wenn der aktuelle Compiler sie auflösen kann.