Besonderheiten bei B2B-/B2C-Kunden
Erfahren Sie die Unterschiede bei der Verarbeitung von B2B- und B2C-Kunden.
1. B2C-Kunden
(Privatkunden)
1.1 Verarbeitungsoptionen
Individuelle Debitoren
Jeder B2C-Kunde erhält einen eigenen Debitor:
Vorteile:
Vollständige Kundenhistorie
Individuelle Konditionen möglich
Nachteile:
Viele Debitorenstammsätze
Mehr Verwaltungsaufwand
Sammelkonto
Alle B2C-Kunden werden auf einem Sammelkonto gebucht:
Vorteile:
Übersichtliche Debitorenliste
Weniger Stammdatenpflege
Nachteile:
Keine individuelle Kundenhistorie
Kein Mahnwesen auf Kundenebene
1.2 Konfiguration für B2C
Erstellen Sie einen Sammelkunden (z.B. "WEBSHOP-B2C").
Oder aktivieren Sie die automatische Kundenanlage.
Wählen Sie eine passende Debitorenvorlage.
2. B2B-Kunden
(Geschäftskunden)
B2B-Kunden sollten grundsätzlich als individuelle Debitoren angelegt werden. Dies ist erforderlich, um spezifische Anforderungen wie individuelle Zahlungsbedingungen, Kreditlimits sowie kundenspezifische Preise abzubilden. Darüber hinaus ermöglicht diese Vorgehensweise die korrekte Berücksichtigung von Skonti und Rabatten sowie ein gezieltes Mahnwesen.
Für die Konfiguration von B2B-Kunden aktivieren Sie zunächst die "automatische Kundenanlage" im System. Anschließend wählen Sie eine geeignete "B2B-Debitorenvorlage" aus. Abschließend ist das "Kundengruppen-Mapping" entsprechend zu konfigurieren, um eine korrekte Zuordnung sicherzustellen.
3. Kundengruppen in Shopware
Shopware-Kundengruppen
Shopware unterstützt verschiedene Kundengruppen:
Standard-kunden
Normal registrierte
Kunden
Händler
B2B-Kunden mit
Händlerstatus
VIP
Kunden mit Sonder-konditionen
Mapping zu Business Central
Öffnen Sie Shopware → Mapping
Wählen Sie Kundengruppen.
Ordnen Sie Shopware-Gruppen BC-Preisgruppen zu.
Standardkunden
STANDARD
Händler
HAENDLER
VIP
VIP
4.USt-IdNr. Verarbeitung
B2B-Kunden
Für B2B-Kunden mit USt-IdNr.:
USt-IdNr. wird aus Shopware übernommen
Entsprechende MwSt.-Buchungsgruppe wird zugewiesen.
Ggf. Steuerbefreiung bei EU-Lieferungen.
Steuerbefreiung
Bei gültiger USt-IdNr. und EU-Lieferung:
Prüfen Sie die USt-IdNr. Validität.
Weisen Sie die entsprechende Buchungsgruppe zu.
Stellen Sie Nettorechnung aus.
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