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Varianten aus dem MODUS Configurator nach Shopware

Der Shopware 6 API Connector kann Artikelvarianten, die im MODUS M365 Configurator in Business Central erzeugt werden, nativ als konfigurierbares Shopware-Produkt uebertragen. Dabei wird der Basisartikel zum konfigurierbaren Shopware-Vater und jede BC-Artikelvariante (Item Variant) zu einem Shopware-Kindprodukt. Die variantenbildenden Merkmale (Sachmerkmale/Auspraegungen) werden zu Shopware Property Groups und Property Group Options.

Dieses Modell ergaenzt das klassische Vater/Kind-Modell ueber die Tabelle Konfigurierbare Artikel (SOUSHW Parent Item). Beide Wege lassen sich parallel nutzen. Der Unterschied: Hier ist der Basisartikel selbst der Shopware-Vater und die Kinder sind echte BC-Artikelvarianten - kein separater Artikel je Variante.

Architektur im Ueberblick

  • Vater = Basisartikel: erhaelt das Feld configuratorSettings (Vereinigung aller Auspraegungen ueber alle Varianten).

  • Kind = jede Item Variant: erhaelt parentId (Shopware-ID des Vaters), options und properties (die Auspraegungen dieser Variante) sowie Bestand, Preis und Gewicht je Variante.

Voraussetzungen

  • Der Basisartikel besitzt in Business Central Artikelvarianten (Standardtabelle Item Variant), z. B. aus dem MODUS M365 Configurator.

  • Die Mengeneinheit des Artikels ist zu Shopware hochgeladen (wie bei einfachen Artikeln).

  • Eine aktive Shopware-Konfiguration mit Artikelupload = aktiviert.

Einrichtung in Business Central

1

Artikel als Variantenartikel markieren

Oeffnen Sie die Artikelkarte und aktivieren Sie im Inforegister Shopware Informationen das Feld Variantenartikel (konfigurierbar) (SOUSHW Variant Master). Der Artikel wird dadurch als konfigurierbarer Shopware-Vater behandelt.

2

Hochladen

Klicken Sie auf der Artikelkarte auf Als konfigurierbaren Artikel (Varianten) hochladen. Der Connector legt zuerst die benoetigten Property Groups/Options an, laedt den Vater hoch und erzeugt anschliessend fuer jede Artikelvariante ein Shopware-Kindprodukt.

3

Status pruefen

Oeffnen Sie die Artikelvarianten des Artikels. Dort sehen Sie je Variante die Shopware-Sync-Spalten: aktiv, synchronisiert, Web-ID, synchronisiert am und Meldung.

Fuer Massenlaeufe steht im Report Shopware Upload zusaetzlich die Option Variantenartikel (konfigurierbar) zur Verfuegung. Variantenartikel werden ausserdem automatisch im normalen Produkt-Upload beruecksichtigt.

Was genau wird hochgeladen?

Element
Shopware-Feld
Herkunft in BC

Vater

configuratorSettings

Vereinigung aller Auspraegungen aller Varianten

Kind Artikelnummer

productNumber

Artikelnr. + Bindestrich + Variantencode

Kind Zuordnung zum Vater

parentId

Shopware-ID des Basisartikels

Kind Achsen

options, properties

Sachmerkmal/Auspraegung der Variante

Kind Bestand

stock

Lagerbestand je Variantencode (Item Ledger Entry) abzueglich offener Verkaufsmengen

Kind Preis

price

Basisartikel-Preis bzw. Standard-Preisliste

Kind Gewicht

weight

variantenspezifisch (Configurator) oder Artikelgewicht

Sachmerkmale und Auspraegungen (Achsen)

Jedes Sachmerkmal wird zu einer Shopware Property Group (property-group), jede Auspraegung zu einer Property Group Option (property-group-option). Die Shopware-IDs werden im Mapping (Modul Configurator Attribute) gespeichert und wiederverwendet, damit keine Duplikate entstehen. Der Zusammenhang zum klassischen Attribut-Abgleich ist unter Attribute und Eigenschaften (Property Groups) abgleichen beschrieben.

Abgrenzung: welches Variantenmodell waehle ich?

  • Basisartikel + BC-Artikelvarianten (diese Seite): ideal, wenn die Varianten im MODUS Configurator als echte Item Variant gefuehrt werden. Ein Artikel, viele Varianten.

  • Konfigurierbare Artikel ueber SOUSHW Parent Item: ideal, wenn jede Variante ein eigener BC-Artikel ist. Siehe Konfigurierbare Artikel.

Fuer das nachtraegliche Verknuepfen bestehender Shopware-Varianten lesen Sie Varianten abgleichen (Farbe und Groesse).

Haeufige Fragen

Wie werden MODUS-Configurator-Varianten nach Shopware uebertragen?

Der Basisartikel wird als konfigurierbarer Shopware-Vater hochgeladen und jede BC-Artikelvariante (Item Variant) als eigenes Shopware-Kindprodukt mit parentId. Aktivieren Sie dazu auf der Artikelkarte das Feld Variantenartikel (konfigurierbar) und nutzen Sie die Aktion Als konfigurierbaren Artikel (Varianten) hochladen.

Woraus entstehen die Variantenachsen in Shopware?

Aus den Sachmerkmalen und Auspraegungen: Jedes Sachmerkmal wird zu einer Shopware Property Group, jede Auspraegung zu einer Property Group Option. Der Connector legt fehlende Gruppen/Optionen automatisch an und speichert deren Shopware-IDs, um Duplikate zu vermeiden.

Wie lautet die Artikelnummer (SKU) einer Variante in Shopware?

Die productNumber des Kindprodukts setzt sich aus der Artikelnummer des Basisartikels und dem Variantencode zusammen (Artikelnr. + Bindestrich + Variantencode). Dadurch ist jede Variante eindeutig identifizierbar.

Wird der Bestand je Variante berechnet?

Ja. Der Bestand wird je Variantencode aus den Artikelposten (Item Ledger Entry) ermittelt und um offene Verkaufsmengen dieser Variante reduziert. Ueber Nicht vorraetig je Variante laesst sich der Bestand gezielt auf 0 setzen.

Muss ich das bestehende Vater/Kind-Modell umstellen?

Nein. Das Modell ueber SOUSHW Parent Item (eigener Artikel je Variante) bleibt unveraendert nutzbar. Das neue Modell ist additiv und wird ausschliesslich fuer Artikel mit gesetztem Kennzeichen Variantenartikel (konfigurierbar) verwendet.

Was passiert, wenn die MODUS-Configurator-Symbole noch nicht eingebunden sind?

Dann greift ein Fallback mit einer einzigen Achse Variante (Wert = Variantenbeschreibung). Die konfigurierbare Vater/Kind-Struktur und der Bestand je Variante funktionieren bereits vollstaendig; die mehrachsigen Sachmerkmale werden aktiviert, sobald die Configurator-Symbole verfuegbar sind.

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